Copilot einfuehren, ohne ein Datenrisiko zu schaffen
Microsoft Copilot greift auf alles zu, was ein Nutzer sehen darf. Warum die Vorbereitung wichtiger ist als der Knopfdruck.
Copilot in Microsoft 365 ist mit wenigen Klicks aktiviert. Das ist Teil des Problems. Denn die KI durchsucht im Hintergrund alles, worauf ein Nutzer Zugriff hat - und in vielen Unternehmen ist das deutlich mehr, als die Geschaeftsfuehrung vermutet.
Das eigentliche Risiko sind die Berechtigungen
Ueber Jahre entstehen breite Freigaben: ein Ordner, der einmal fuer ein Projekt geoeffnet und nie wieder geschlossen wurde. Eine Gruppe, die Zugriff auf mehr hat als noetig. Solange niemand aktiv danach sucht, faellt das nicht auf. Copilot sucht aktiv - und macht es sichtbar.
Sensitivity-Labels schaffen Ordnung
Bevor KI ins Spiel kommt, sollten vertrauliche Inhalte als solche markiert und mit Schutzregeln versehen sein. Sensitivity-Labels sind dafuer das Werkzeug. Sie sorgen dafuer, dass Copilot sensible Daten nicht beilaeufig in eine Zusammenfassung uebernimmt.
Die richtige Reihenfolge
Erst ein Daten-Audit: Wer kann auf was zugreifen? Dann Labels und das Bereinigen alter Freigaben. Erst danach ein kontrollierter Pilot mit einer kleinen Gruppe. Und zuletzt der breite Rollout mit Schulung, damit der Nutzen im Alltag tatsaechlich ankommt.
KI erst, wenn die Daten bereit sind
Das ist keine Bremse, sondern die Voraussetzung dafuer, dass Copilot hilft statt zu ueberraschen. Die Vorbereitung dauert in der Regel wenige Wochen - gut investierte Zeit gegen ein vermeidbares Risiko.